
Verpasste Anrufe sind verpasster Umsatz: So holst du sie zurück
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In der heutigen Geschäftswelt ist künstliche Intelligenz (KI) kein ferner Trend mehr. Sie ist Realität. In den letzten Blog-Beiträgen haben wir Microsoft Copilot bereits als das zentrale Werkzeug der modernen Arbeitswelt vorgestellt. Dennoch brennt vielen KMU-Entscheidern eine spezifische Frage auf der Seele: «Warum sollen wir in teure Lizenzen investieren, wenn ChatGPT scheinbar das Gleiche kostenlos oder für einen Bruchteil der Kosten anbietet?». Oder «ChatGPT vs. Microsoft Copilot» – Unterschiede und Vorteile?
Diese Fragen sind berechtigt, greifen aber zu kurz. Wer heute nur auf das Preisschild schaut, übersieht die geschäftskritischen Unterschiede in den Bereichen Haftung, Datensicherheit und Prozessintegration. Für ein KMU im Jahr 2026 ist die Wahl der KI-Lösung keine reine Software-Entscheidung. Es ist eine Entscheidung über die Risiko- und Effizienzstrategie im Unternehmen. In diesem Beitrag erfährst du von Sarath Kochuparambil, warum der Microsoft Copilot die Investition wert ist und weshalb ChatGPT im professionellen Umfeld oft an Grenzen stösst.
Sarath Kochuparambil ist Junior Cloud Supporter bei TwinCap First AG. Er zeigt im TwinCapFirst Blog auf, wie du mit Microsoft Copilot deinen Arbeitsalltag effizienter gestaltest und steht für Einführungsworkshops zur Verfügung. Melde dich bei Interesse.
Datensicherheit bildet das Fundament jeder professionellen KI-Nutzung. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wenn deine Mitarbeitenden KI nutzen, fliessen Informationen. Die Frage ist: Wohin fliessen sie und wer hat Zugriff darauf?
Das Risiko bei ChatGPT (Standard & Paid): Vielen Nutzern ist nicht bewusst, dass die Gratis-Version von ChatGPT die Eingaben (Prompts) dazu verwendet, die zukünftigen Modelle zu trainieren. Wer sensible Kalkulationen oder Kundendaten «prüfen» lässt, riskiert den Abfluss von Firmengeheimnissen.
Doch wie sieht es mit den bezahlten Versionen (Plus, Team oder Enterprise) aus? OpenAI verspricht hier zwar, die Daten nicht zum Training zu nutzen. Dennoch bleibt ein gravierender Nachteil: Sie schaffen ein neues Datensilo. Deine Informationen liegen in einer separaten Infrastruktur ausserhalb des kontrollierten Microsoft-Ökosystems. Zudem lassen sich private «Plus-Accounts» von Mitarbeitenden kaum zentral verwalten oder absichern. Dies führt zu einer gefährlichen Schatten-IT, die kaum mit den strengen Compliance-Vorgaben moderner Unternehmen vereinbar ist.
Die Lösung durch Microsoft Copilot: Hier greift das «Enterprise-Grade-Versprechen». Microsoft hat den Copilot so konzipiert, dass die Unternehmens-Daten innerhalb des sogenannten «Tenant» bleiben. Das ist der private, geschützte Firmenraum in der Cloud. Weder Microsoft noch OpenAI haben Zugriff auf diese Daten.
Der entscheidende Vorteil: Der Copilot nutzt die bereits bestehenden Sicherheits- und Datenschutzkonfigurationen eures Microsoft 365-Abonnements. Eure Geschäftsgeheimnisse bleiben also genau dort, wo sie hingehören. Dies ist die absolute Voraussetzung für die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und den Schutz Ihres geistigen Eigentums in der Schweiz.
Wir helfen dir dabei, Microsoft Copilot in deinem Unternehmen einzurichten.
Stell dir ChatGPT wie einen genialen Professor vor. Er weiss unglaublich viel über die Welt, aber er kennt dein Unternehmen nicht. Er kennt weder deine Kunden noch die aktuellen Projekte. Deshalb musst du ihm jedes Mal mühsam erklären, wer du bist und was du genau benötigst. Das kostet Zeit und Nerven.
Der Microsoft Copilot hingegen fungiert als dein digitaler Assistent, der direkt im Nebenzimmer sitzt. Er besitzt den vollen Kontext durch den sogenannten Microsoft Graph. Dieses System verbindet alle Informationen innerhalb deines Unternehmens. Der Copilot «liest» deine E-Mails, scannt deinen Kalender und versteht die komplexen Zusammenhänge in deinen SharePoint-Dateien.
Wenn du den Copilot bittest, eine Antwort auf eine Kundenbeschwerde zu entwerfen, nutzt er keinen Standard-Text aus dem Internet. Er bezieht sich auf das spezifische Angebot in deinem System, berücksichtigt das letzte Protokoll aus dem Teams-Meeting und nutzt den Tonfall deiner bisherigen Korrespondenz. Diese kontextuelle Intelligenz macht den Unterschied zwischen einer netten Spielerei und einem echten Produktivitätsboost.

Ein oft unterschätzter Kostenfaktor in Schweizer KMU ist die Fragmentierung von Tools. Mitarbeitende springen ständig zwischen verschiedenen Anwendungen hin und her.
Bei der Nutzung von ChatGPT sieht der Arbeitsalltag oft so aus: Ein Mitarbeiter kopiert Daten aus einer Excel-Tabelle, fügt sie im Browser bei ChatGPT ein, lässt das Ergebnis generieren, korrigiert es mühsam und kopiert es dann zurück in ein Word-Dokument. Dieser Prozess ist fehleranfällig und ineffizient. Er unterbricht den Arbeitsfluss und vernichtet wertvolle Zeit.
Der Microsoft Copilot hingegen ist nativ in die Applikationen integriert, die deine Mitarbeitenden sowieso täglich nutzen: Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams.
Diese nahtlose Einbindung sorgt für eine deutlich höhere Akzeptanz in der Belegschaft. Die Mitarbeitenden müssen keine neuen Tools lernen. Sie nutzen ihre gewohnten Werkzeuge einfach effizienter. Das führt zu einer schnellen Amortisation der Lizenzkosten.
In einem KMU dürfen nicht alle Mitarbeitenden alles sehen. Die Lohnliste der Geschäftsleitung oder vertrauliche Fusionspläne sind strikt geschützt. Ein grosses Risiko bei vielen KI-Einführungen ist, dass die KI plötzlich Zugriff auf Daten erhält, die für den jeweiligen Nutzer gar nicht bestimmt sind.
Microsoft Copilot nutzt das bereits bestehende Berechtigungsmanagement. Er respektiert die Sicherheitsgruppen und Zugriffsbeschränkungen, die dein Unternehmen bereits in Microsoft 365 konfiguriert hat. Ein Mitarbeiter im Marketing kann den Copilot also nicht nutzen, um Informationen aus der Buchhaltung abzufragen, auf die er keinen Zugriff hat. ChatGPT bietet diese feingliedrige Kontrolle auf Unternehmensebene nicht. Mit Microsoft Copilot führt dein Unternehmen KI sicher ein, ohne die interne Datenstruktur zu gefährden.
Natürlich kostet die Copilot-Lizenz Geld. Doch betrachten wir die Rechnung einmal realistisch. Wenn eine erfahrene Mitarbeiterin durch den Copilot täglich nur 15 bis 20 Minuten Zeit einspart – sei es beim Verfassen von E-Mails, beim Zusammenfassen von Dokumenten oder bei der Datenanalyse – hat sich die Lizenz bereits nach wenigen Tagen im Monat gerechnet.
Darüber hinaus reduziert der Copilot die Fehlerquote. Er hilft dabei, keine wichtigen Details in langen E-Mail-Verläufen zu übersehen. Er unterstützt bei der Einhaltung von Corporate-Design-Vorgaben in Präsentationen. Der wahre Wert liegt also nicht nur in der Zeitersparnis, sondern in der gesteigerten Qualität der Arbeit.
Mein Fazit für KMU-Entscheider fällt eindeutig aus: ChatGPT bleibt ein hervorragendes Tool für punktuelle, kreative Aufgaben oder komplexe Logik-Checks durch Spezialisten. Es ist ein digitaler Sandkasten für Experimente.
Wenn es jedoch darum geht, die gesamte Belegschaft sicher, rechtskonform und hocheffizient arbeiten zu lassen, ist der Microsoft Copilot die einzige skalierbare Lösung für Unternehmen. Er verwandelt KI von einem «netten Gadget» zu einem integralen Bestandteil deiner Wertschöpfungskette.
Wir unterstützen dich dabei, diese Technologie in deinem Unternehmen zu implementieren. Wir zeigen euch, wie ihr eure Daten vorbereiten, eure Mitarbeitenden schulen und das volle Potenzial des Copilots ausschöpft. Investiere nicht einfach in Software – investiere in die Zukunftsfähigkeit deines Unternehmens.
Bist du bereit für den nächsten Schritt? Kontaktiere uns für eine unverbindliche Beratung und lass uns gemeinsam prüfen, wie der Microsoft Copilot dein KMU voranbringt.
Lies die weiteren Blog-Posts zum Thema Microsoft Copilot in unserem Blog.
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