
Verbinde dein Smartphone mit Microsoft Teams: Warum Apps alleine nicht reichen (eSIM)
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Azure AD Pass-through Authentication nachfolgend «PTA» genannt, war bereits im November/Dezember 2016 als Preview verfügbar und ist inzwischen fester Bestandteil der Azure AD Authentifizierungs-Mechanismen.
PTA ist eine echte Alternative zur Passwort-Hash-Synchronisation oder zum Active Directory Federation Service (ADFS). Es gibt einige triftige Gründe, um PTA einzusetzen:
PTA ist eine Software-Komponente, welche via Azure Active Directory Connect installiert oder via Azure AD-Portal als einzelnes Software-Paket heruntergeladen werden kann. Die Komponente kann auf einem beliebigen Windows Server (Windows Server 2012 R2 oder neuer) installiert werden.
Damit der Dienst ausfallsicher betrieben werden kann, sollten 2 – 3 Instanzen installiert werden (oder gar mehr Instanzen, sofern mehrere 10’000 authentifizierende Benutzer bedient werden müssen). PTA wählt automatisch eine verfügbare Instanz (oder Agent) aus, ein eigentliches LoadBalancing, über die installierten Instanzen, findet nicht statt. Die Konfiguration erfolgt über den Azure Active Directory Connect Konfigurations-Wizard, unter der Option «Sign-In-Options» kann PTA aktiviert werden.
Auf Stufe Office 365 muss sichergestellt werden, dass die Logon-Domains auf «managed» konfiguriert sind, was z.B. bei der Nutzung der Passwort Hash-Synchronisation standard ist.
Im Azure AD-Portal unter «Azure AD-Connect» kann der Status der installierten Azure AD Pass-through Authentication – Instanzen unter «User Sign In» geprüft werden.
Bei der Nutzung von PTA, erfolgt der Authentifizierungs-Prozess wie folgt:
Hinweis: De Fakto verlässt das Passwort «ihr Netzwerk» in denjenigen Fällen, in welchen Sie sich an Office 365 interaktiv authentifizieren (was auch mit PTA inkl. Seamless SSO in seltenen Fällen vorkommen kann). Bei der Passwort-Eingabe wird das Passwort mit AES256 verschlüsselt und Online zwischengespeichert, so dass der Passwort Server dieses aus dem Netz herunterladen kann und gegen das lokale Active Directory verifizieren kann.

MS-Referenz: Migrating from Federated Authentication to Pass-through Authentication, Seite 8
PTA selbst stellt für den Benutzer kein durchgängiges «Single-Sign-On-Experience» zur Verfügung. Dazu muss zusätzlich Azure Active Directory Seamless Single Sign-On – kurz «Seamless SSO» – implementiert werden. Dies erfolgt ebenfalls über den Konfigurations-Wizard von Azure Active Directory Connect.
Damit Seamless SSO stets funktioniert, bzw. den Sicherheitsstandards entspricht, müssen zwei Dinge beachtet werden:
Aufgrund der gemachten Erfahrungen bei Kunden, kommen wir mehr und mehr von den teils aufwendigen und mühseligen ADFS-Implementationen weg und empfehlen PTA mit Seamless SSO. Die vorangehenden aufgelisteten Umstände, welche für ADFS sprechen, entfallen in einer Umgebung, welche auf die Nutzung der modernen und aktuellen Microsoft Dienste und Applikationen setzt.
Letzten Endes soll das bewährte ADFS nicht etwa als «überflüssig» dargestellt werden, sondern es soll bei der Evaluation der «Sign-In-Methode» schlicht sorgfältig analysiert werden, welche Variante die aktuellen Anforderungen am besten abdeckt und verhältnismässig in Sachen Kosten und Komplexität daherkommt. Oder anders formuliert: wer sich den Rolls Royce mit allem Komfort leisten kann, ist mit ADFS nach wie vor am besten bedient.
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